Bettina Guldimann
Der Lostorfer Dorf-Orientierungslauf feiert seine Premiere
Daniela Amport, Präsidentin des Jodklerklubs «Echo» Niedergösgen – Schönenwerd, erzählt im Interview, wie sie selbst zum Jodeln gefunden hat, weshalb der Klub auch junge Mitglieder anzieht und auf welche weitere Höhepunkte sich das Publikum nebst dem bevorstehenden Jodlerobe am 21./22. März freuen kann.
Daniela Amport, wie sind Sie zum Jodeln gekommen und weshalb ist es so ein schönes Hobby?
Mich hat diese Musik schon in der Kindheit begleitet, meine Grossmutter wie auch Mutter waren Jodlerinnen und irgendwann wollte ich dies selber erleben und lernen. Jodeln ist für mich ein wunderbarer Ausgleich zum Alltag: Es verbindet Kameradschaft, Freundschaft sowie Gemeinschaft und lässt einen für einen Moment alles andere vergessen.
Andere volkstümliche Vereine in der Region bekunden oft Mühe, junge Mitglieder zu gewinnen. Der Jodlerklub Echo kommt altersmässig erfreulich gut durchmischt daher. Wie kommt das?
Ich glaube, es gibt kein wirkliches Rezept wie man junge Menschen motivieren kann für unser Brauchtum. Wir pflegen die Tradition, sind aber gleichzeitig offen und unkompliziert. Es ist immer wieder ein Nachhacken und dran bleiben für die Überzeugung.
Wann und wo wird jeweils geprobt? Und welches musikalische Rüstzeug benötigen Interessierte, um auch mal bei einer Probe reinschnuppern zu können?
Wir proben einmal pro Woche immer am Montag in der Aula in Niedergösgen. Musikalische Vorkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung! Wichtig ist Freude am Singen, Offenheit und Neugier. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen, unverbindlich bei einer Probe vorbeizuschauen.
Am 21. März steht mit dem Jodler-Abend ein erstes Vereinshighlight in diesem Jahr an. Worüber dürfen sich die Besucherinnen und Besucher freuen?
Die Gäste dürfen sich auf einen stimmungsvollen und abwechslungsreichen Abend freuen, unter der Leitung von Dominik Schneider. Neben den Jodelliedern gib es wieder ein Theater («Zum schrägen Uhu») und es gibt volkstümliche Unterhaltung mit den Goudbachgiele und grosser Tombola. Wir freuen uns auf viele Besucher!
Weiter geht es mit dem «Jodler-Rendezvous» am 2. Mai. Worum handelt es sich dabei genau?
Das Jodler-Rendezvous bietet jeder Jodlerklub-Formation die Möglichkeit, das Wettlied, welches sie am Eidgenössischen Jodlerfest vom 26. bis 28. Juni in Basel vorträgt, vor einer fachkundigen Jury sowie einem Publikum zu präsentieren. Die fachkundige Jury gibt den Jodlerklub-Formationen ein schriftliches und persönliches Feedback, was noch verbessert werden kann. Neben den Vorträgen gibt es eine Festwirtschaft; der Anlass ist wie ein kleines Jodlerfest. Der Anlass ist öffentlich und somit für jedermann zugänglich.
Mit welchen Ambitionen geht der Jodlerklub ans Eidgenössische Jodlerfest Ende Juni in Basel?
Im Vordergrund steht für uns das gemeinsame Erlebnis. Natürlich möchten wir uns musikalisch von unserer besten Seite zeigen, doch noch wichtiger ist der Zusammenhalt im Klub und die Freude an diesem besonderen Fest.
Welche weiteren Auftritte und Anlässe prägen das Vereinsjahr noch?
Ein weiterer wichtiger Anlass ist unser Waldfest 10./11. Juli. An beiden Tagen dürfen wir je einen Gastklub begrüssen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen am Freitag die Regio Kryner Region Sempachersee und am Samstag die Goudbachgiele aus dem Entlebuch. Daneben treten wir übers Jahr verteilt an verschiedenen regionalen Anlässen sowie bei kirchlichen Feiern auf. Auch das Vereinsleben und die Kameradschaft haben einen hohen Stellenwert.
Interview: David Annaheim
Ein wunderbarer Verein der die Tradition wahrt und die Freundschaft fördert egal ob jung oder alt. Immer wieder schön diese Formation zu sehen und hören
Markus antworten
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