Bruno Rölli
Er konnte seinen Gravurladen in neue Hände übergeben
Seit wenigen Tagen ist der Gheid-Pfad der Aare Energie AG (a.en) fertig installiert. Er besteht aus sieben Posten, welche unabhängig voneinander besucht und teilweise auch bespielt werden können.
Olten Mit dem Gheid-Pfad rund um die Grundwasserschutzzonen wird aufgezeigt, woher das saubere Trinkwasser kommt, weshalb es Schutzzonen braucht, weshalb die Schutzzone im Gheid so grosszügig ausgelegt ist und warum die Wege ausserhalb der Schutzzone 2 entlangführen. An den verschiedenen Posten können weitere Nutzergruppen (wie z.B. die Segelfluggruppe Olten und der Ornithologische Verein Olten) oder «Bewohner» (wie z.B. der Pseudoskorpion, das Bärtierchen, die Landassel oder das Hermelin) des Gheids kennengelernt werden.
Die Idee des Gheid-Pfades bestand bei der a.en schon seit Längerem. Die Posten-Inhalte wurden – mit Unterstützung durch die Segelfluggruppe Olten und den Ornithologischen Verein Olten – bereits im vergangenen Jahr realisiert. Allerdings beanspruchte das Baubewilligungsverfahren mehr Zeit als geplant. Die Posten können unabhängig voneinander besucht werden. Der naheliegendste Start ist beim Hangar der Segelfluggruppe, anschliessend folgt man dem Weg entlang der Schutzzone 2 bis zur grossen Linde beim Hochstudhaus in Wangen. Die «Runde» kann via Tierdörfli und entlang des Gheidgrabens retour bis zum Ausgangspunkt vervollständigt werden.
Die Grundstücke in der Grundwasserschutzzone Gheid befinden sich fast ausschliesslich im Eigentum der a.en (bzw. der Städtischen Betriebe Olten) und werden durch Pächter extensiv bewirtschaftet. Das Begehen mit Pferden und das Freilassen von Hunden ist verboten. Ebenso soll das generelle Betreten der Schutzzone vermieden werden. Denn mit Trampelpfaden durch die Wiesen wird der natürliche Lebensraum vieler Lebewesen beeinträchtigt. Das Queren der Schutzzonen könnte zudem lebensgefährlich enden, denn (Segel-)Flugzeuge können jederzeit, also nicht nur bei Flugbetrieb durch die Segelfluggruppe Olten, die Piste auf dem Gheid als Aussenlandeplatz ansteuern und landen.
pd
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